Über uns

Unser Standort: Am Münster 26, 37154 Northeim

Unsere Organisation wurde im Jahr 2010 von engagierten Mitgliedern der freien evangelischen Gemeinde Treffunkt Leben e.V in Northeim ins Leben gerufen. Unsere Entstehungsgeschichte ist geprägt von einem starken Gefühl der Solidarität und der dringenden Notwendigkeit, Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Seite zu stehen.

Unsere Ursprünge liegen in der Erkenntnis, dass Menschen, insbesondere Frauen, oft unerwartet in finanzielle Notsituationen geraten können. Wohnungssuche, Arbeitssuche und das Ausfüllen von Formularen können dabei zu unüberwindbaren Hürden werden. Es kam vor, dass Frauen gezwungen waren, ihre vertraute Umgebung überstürzt zu verlassen, ohne die Möglichkeit, auch nur das Nötigste einzupacken. Aus diesem bewegenden Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diesen Frauen beizustehen.

Unsere erste Initiative bestand darin, neue Kleidung für diese Frauen zu organisieren, die aufgrund der Umstände oft nur das hatten, was sie am Leib trugen. Die Resonanz und die Unterstützung, die wir erhielten, waren überwältigend. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, Kleidung für einen symbolischen Betrag an Bedürftige weiterzugeben und mit den Erlösen unsere wichtige Arbeit zu finanzieren. So entstand im Laufe der Zeit der soziale Bekleidungsladen „Einfach Chic“, in dem wir Damen, Herren und Kinder mit hochwertiger Kleidung versorgen.

Unser Engagement geht jedoch weit über das Anbieten von Kleidung hinaus.

Unser Vorstand

Alice Messerschmidt – 1. Vorsitzende

Alice Messerschmidt

1. Vorsitzende

Sarah-Jane Klement – 2. Vorsitzende

Sarah-Jane Klement

2. Vorsitzende

Anna Purschwitz – Kassiererin

Anna Purschwitz

Kassiererin

Unser Team

Stefan – Mitarbeiter

Stefan

Mitarbeiter

Annika Schroth – Bundesfreiwillige

Annika Schroth

Bundesfreiwillige

Unsere Vision

Am Anfang stand ein Wunsch, der uns bis heute begleitet: Menschen in ihrer Not zu begegnen und ihnen mit Liebe zur Seite zu stehen. Daraus ist Hilfswerk Aucta entstanden. Über die Jahre haben sich Aufgaben und Möglichkeiten verändert – dieser Herzenswunsch ist geblieben.

Wir helfen, weil uns Menschen am Herzen liegen. Wir möchten ihre Not ernst nehmen, mit ihnen teilen und dort unterstützen, wo wir können. Dafür erwarten wir weder Anerkennung noch eine Gegenleistung. Unsere Hilfe soll ein Ausdruck echter Liebe sein.

In der Bibel begegnen uns Worte, die genau diesen Wunsch widerspiegeln: Hungernden zu essen geben, Kleidung teilen, Fremde willkommen heißen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht alleinlassen. Diese Worte begleiten uns seit unseren Anfängen. Sie erinnern uns daran, dass Liebe mehr ist als ein gutes Gefühl – sie wird sichtbar in dem, was wir füreinander tun.

Bibeltexte: Lutherbibel 1912. Die kurzen Überschriften stammen von Hilfswerk Aucta e.V.

5. Mose 15,7–11 – Herz und Hände öffnen

7 Wenn deiner Brüder irgend einer arm ist in irgend einer Stadt in deinem Lande, das der HERR, dein Gott, dir geben wird, so sollst du dein Herz nicht verhärten noch deine Hand zuhalten gegen deinen armen Bruder,

8 sondern sollst sie ihm auftun und ihm leihen, nach dem er Mangel hat.

9 Hüte dich, daß nicht in deinem Herzen eine böse Tücke sei, daß du sprichst: Es naht herzu das siebente Jahr, das Erlaßjahr, und siehst einen armen Bruder unfreundlich an und gebest ihm nicht; so wird er über dich zu dem HERRN rufen, und es wird dir eine Sünde sein.

10 Sondern du sollst ihm geben und dein Herz nicht verdrießen lassen, daß du ihm gibst; denn um solches willen wird dich der HERR, dein Gott, segnen in allen deinen Werken und in allem, was du vornimmst.

11 Es werden allezeit Arme sein im Lande; darum gebiete ich dir und sage, daß du deine Hand auftust deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem Lande.

Jesaja 58,7 – Glauben im Alltag leben

7 brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch.

Begegnung mit einem Kind bei einem Besuch in Uganda

Sprüche 19,17 – Jeder Mensch ist wertvoll

17 Wer sich des Armen erbarmt, der leihet dem HERRN; der wird ihm wieder Gutes vergelten.

Lukas 3,11 – Teilen, was wir haben

11 Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, der tue auch also.

Matthäus 25,35–40 – Im Menschen Jesus begegnen

35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt.

36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt?

38 Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? oder nackt und dich bekleidet?

39 Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen?

40 Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Gemeinsame Zeit mit Kindern in Uganda

Jakobus 2,15–17 – Liebe wird durch Hilfe sichtbar

15 So aber ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre und Mangel hätte der täglichen Nahrung,

16 und jemand unter euch spräche zu ihnen: Gott berate euch, wärmet euch und sättiget euch! ihr gäbet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist: was hülfe ihnen das?

17 Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber.

1. Johannes 3,17–18 – Mit Taten lieben

17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt die Liebe Gottes bei ihm?

18 Meine Kindlein, laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.

Zuwendung und Gemeinschaft bei einem Besuch in Uganda